Über Bands die ihren Sound verändern
Heute möchte ich über etwas schreiben, was mich persönlich sehr betroffen gemacht hat. Es geht um die Editors. Sie beschreiben ihre letzte Aktion auf ihrer offiziellen Seite folgendermaßen:
Editors released their third album, ‘In This Light And On This Evening’ on 12th October 2009. The album represents a significant step forward for the band following the huge successes of debut album ‘The Back Room’ and the Number One follow up ‘An End Has A Start’.
Für mich ist das ein gaaaanz empfindliches Thema. Vor allem bezüglich der Aussage “The album represents a significant step forward for the band following the huge successes of…” Bitte. Ein polarisierenderes Album hatten sie noch nie. Und was ist mit an Erfolge anknüpfen?? Das Album ist komplett anders. Langsame Musik. Schräger Gesang. Halb so viel Weite im Sound. Sie sind wie Depeche Mode! NEEEIN Warum? DIE GITARREN FEHLEN!!!! Ok, ich muss das Niveau vom Text halten.
An sich ist es ja genau das was Musik oder eben Kunst und Ausdruck bedeutet. Sich auch mal ändern zu können. Ich hätte nie gedacht, dass mir das mal passiert. Aber es ist passiert. Ich fühle mich wie ein Teenie dessen Lieblingsband sich aufgelöst hat. Ich weine. Nunja. Trotzdem will ich noch zum Konzert. Natürlich nur wegen der Vorband Wintersleep, sie zufällig einen ähnlichen Sound wie die alten Editors haben. Leider möchte niemand mitkommen.
Und jetzt muss ich das Album so oft hören, bis es sich besser anhört. Ging mir damals schon so bei denen. Vielleicht war der Gesang schon immer schräg. Ein bisschen.
Übrigens ist “The Boxer” ganz schön!
No comments yet.